Was ist ein Virenschutzprogramm?

Antiviren-Software besteht aus mehreren Modulen, um die verschiedenen Bedrohungen abzuwehren und Infektionswege abzuschotten. Im Zentrum steht die Virensuchmaschine, die Schädlinge erkennt. Der Virenscanner durchsucht Dateien und Systembereiche auf der Festplatte. Weil das auf einer großen Festplatte mit etlichen Dutzend GByte Dateien dauert, reicht eine Vollsuche pro Woche aus. Damit Sie die Suche nicht vergessen, führt ein Zeitplaner Suchaufträge termingerecht durch.

Der Virenwächter arbeitet im Gegensatz zum Scanner die ganze Zeit im Hintergrund. Wenn Sie ein Word-Dokument öffnen oder ein Programm starten, prüft erst der Wächter die Datei. Diese Komponente verhindert auch, dass Sie infizierte Dateien aus dem Web herunterladen.

Die dritte wichtige Säule ist die E-Mail- Prüfung. Sie fängt E-Mails beim Abholen vom Provider ab, bevor sie das E-Mail-Programm überhaupt erreichen.

Wichtig ist schließlich das Online-Update. Es holt aktuelle Virensignaturen und Programm-Updates vom Hersteller und installiert sie. Besonders bequem ist es, wenn das Update bei aktiver Online-Verbindung im Hintergrund prüft.

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